Albanien ist schon längst kein Geheimtipp mehr – aber seine schönsten Strände sind es noch! Während sich in Ksamil und Durrës die Liegestühle an den Liegestühlen reihen, schlummern ein paar Kilometer weiter echte Paradiese, die nur wenige kennen. Genau das macht einen Urlaub in Albanien so besonders: Du bekommst türkisblaues Ionisches Meer, dramatische Steilklippen und kristallklares Wasser – ohne die Menschenmassen, die du von anderen Mittelmeerzielen kennst.
In diesem Artikel zeigen wir dir unsere 5 persönlichen Geheimtipps für den Albanien-Strand-Urlaub. Jeder dieser Orte hat seinen ganz eigenen Charakter – und alle haben eines gemeinsam: Du wirst sie so schnell nicht vergessen.
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
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Die schönsten Strände in Albanien
Die schönsten Strände in Albanien abseits der Touristenmassen Die schönsten Strände in Albanien abseits der Touristenmassen Die albanische Riviera erstreckt sich über rund 170 Kilometer Küste entlang des Ionischen Meeres – und versteckt dazwischen Buchten, die selbst erfahrene Mittelmeertouristen sprachlos machen.
Ksamil, Dhermi und Jala Beach kennt mittlerweile jeder, der auch nur einmal „Albanien Urlaub“ gegoogelt hat – und sie sind zu Recht beliebt. Aber die albanische Küste hat noch eine zweite Schicht: Buchten, für die du ein bisschen mehr tun musst als nur den Parkplatz zu finden. Ein Fußweg, ein Kajak, eine kurvenreiche Straße. Wer das mitbringt, bekommt dafür Wasser in einem Blau, das man sonst nur aus der Karibik kennt – ohne Kreuzfahrtschiff im Hintergrund.
Gjipe Beach – Der Canyon-Strand der Albanischen Riviera
Entlang der zerklüfteten albanischen Küste südlich von Vlora wirken der Gjipe Beach und der angrenzende Gjipe Canyon wie ein verstecktes Paradies. Die Schlucht beginnt landeinwärts zwischen den Städten Dhermi und Vuno und mündet schließlich in das ruhige, blaue Wasser des Ionischen Meeres.
Was den Gjipe zu einem echten Geheimtipp macht? Die Anreise. Du erreichst den Gjipe Beach nur zu Fuß oder per Boot und musst eine kleine Wanderung von etwa 20–30 Minuten einplanen. Das hält viele Tagestouristen fern – und genau das ist das Schöne daran.
Das solltest du wissen
- ■ Untergrund: Feiner Sand und Kiesel – angenehm zum Barfußlaufen
- ■ Anreise: Parkplatz an der Hauptstraße, dann ca. 2,5 km zu Fuß bergab (kein Schatten – früh starten!)
- ■ Parken: Ca. 400 Lek (ca. 4 Euro) für 12 Stunden, Bargeld mitnehmen
- ■ Übernachten: Campingplatz direkt am Strand, vollausgestattete Zelte mietbar – rechtzeitig reservieren
- ■ Aktivitäten: Schnorcheln, Kajakfahren, die alten Kommunisten-Bunker am Wanderweg entdecken
- ■ Verpflegung: Einfaches Café am Strand, aber lieber eigene Snacks und genug Wasser einpacken
💡 Unser Tipp: Morgens früh losfahren – mittags wird es voll und der Weg zurück in der Mittagshitze ist nicht ohne.
Filikuri Beach – Robinson Crusoe lässt grüßen
Am Filikuri Beach erwartet dich Robinson-Crusoe-Stimmung, denn er ist nur zu Fuß über einen schmalen unbefestigten Pfad zu erreichen. Alternativ kannst du dir im nahegelegenen Himarë ein Kajak oder Kanu leihen und rüber paddeln.
Der naturbelassene Strand mit seinem klaren Wasser liegt malerisch zwischen grün bewachsenen Steilklippen. Hier gibt es keine Strandbars, keine Liegestuhlvermieter, kein WLAN – und das ist sein größtes Plus.
Das solltest du wissen
- ■ Untergrund: Grober Kies und Felsbrocken – Badeschuhe empfehlenswert
- ■ Anreise: Nur per Kajak oder Boot erreichbar – Kajaks gibt es an den Nachbarstränden zu leihen
- ■ Parken: Kein Parkplatz direkt am Strand; Auto in Himarë abstellen und von dort paddeln
- ■ Übernachten: Keine Möglichkeit vor Ort – Himarë als Basis nutzen
- ■ Aktivitäten: Schnorcheln, Kayakfahren entlang der Klippen, Naturbucht erkunden
- ■ Verpflegung: Absolut nichts vor Ort – Wasser, Essen, Sonnencreme und alles andere selbst mitbringen
⚠️ Sicherheitshinweis: Der alte Fußweg ist gesperrt – Warnschilder und Zäune unbedingt beachten. 2025 ist dabei eine Touristin ums Leben gekommen.
Plazhi i Pasqyrave – Der Spiegel-Strand zwischen Saranda und Ksamil
Sein Name ist Programm: Der sogenannte Mirror Beach liegt zwischen Ksamil und Saranda und zählt aufgrund seiner Farbintensität des Wassers zu den schönsten Stränden der Welt. Bei Sonnenschein spiegelt sich das Licht so auf dem Wasser, dass es aussieht, als würde die ganze Bucht leuchten.
Was ihn zum Geheimtipp für den Albanien-Strand macht: Er liegt etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade, obwohl er eigentlich nur wenige Kilometer von der bekannten Küstenregion entfernt ist.
Das solltest du wissen
- ■ Untergrund: Kleiner Kieselstrand in einer kompakten Felsenbucht
- ■ Anreise: Mit dem Auto gut erreichbar, Straße ist geteert – ideal auch für Tagesausflüge von Saranda oder Ksamil
- ■ Parken: Kleiner Parkplatz oberhalb der Bucht, Bargeld bereithalten
- ■ Übernachten: Einige Gästehäuser direkt in der Nähe (z. B. Vila Pasqyra), von dort auch zu Fuß zum Strand
- ■ Aktivitäten: Schwimmen, Schnorcheln an den Felsen, Ausflug zum Kloster der 40 Märtyrer auf dem Hügel darüber
- ■ Verpflegung: Restaurant Pasqyra direkt über dem Strand – Getränke und albanische Küche, Dusche und Toiletten vorhanden
💡 Unser Tipp: Auch dieser Strand wird zunehmend von Beach Clubs beansprucht. Früh kommen lohnt sich – dann hast du die Bucht noch fast für dich allein.
Shpella Beach - einer der schönsten Strände Albaniens
Wer die Albanische Riviera bei Himara bereist, kennt die bekannten Abschnitte. Aber neben dem touristisch erschlossenen Küstenabschnitt gelten die Strände Lapardha Beach und Shpella Beach als echte Geheimtipps. Ein Aufstieg zum jeweiligen Dorf lohnt sich, wenn du das authentische Albanien kennenlernen möchtest.
Der Lapardha Beach ist das Gegenteil von Instagram-tauglich aufgehübscht – er ist einfach echt. Kies, Klippen, kristallklares Wasser und kaum andere Touristen. Das ist Albanien, wie es früher war.
Das solltest du wissen
- ■ Untergrund: Grober Kies mit einzelnen Felsbereichen – Badeschuhe sinnvoll
- ■ Anreise: Fußweg vom Parkplatz am Ortsrand von Himara, ca. 10–15 Minuten bergab
- ■ Parken: Kleiner Schotterplatz am Anfang des Weges, kostenlos
- ■ Übernachten: Keine Unterkunft direkt am Strand – Dhermi oder Himara als Basis (je ca. 10–15 Min. Fahrt)
- ■ Aktivitäten: Schnorcheln (klares Wasser, vielfältige Unterwasserwelt), Spaziergang ins Bergdorf Lapardha
- ■ Verpflegung: Kaum Infrastruktur vor Ort – Proviant selbst einpacken
💡 Unser Tipp: Wenn du Dhermi als Basis nimmst, machst du von dort einen halben Tag Lapardha – perfekte Kombi.
Plazhi i Lukovës – Einsamkeit am südlichsten Zipfel der Riviera
Der Lukova Beach (albanisch: Plazhi i Lukovës) ist einer der am wenigsten bekannten Strände entlang der Albanischen Riviera – und einer der schönsten. Er liegt im kleinen Dorf Lukovë, kurz bevor die Küste an die griechische Grenze stößt. Was ihn auszeichnet: eine riesige, fast menschenleere Bucht mit kristallklarem Wasser, umgeben von üppig begrünten Hügeln.
Das solltest du wissen
- ■ Untergrund: Feiner dunkler Sand und Kies – angenehm zum Laufen, auch barfuß
- ■ Anreise: Kurvenreiche, teils holprige Straße – Mietwagen empfohlen, kein Kleinbus
- ■ Parken: Platz direkt am Strand vorhanden, kostenlos
- ■ Übernachten: Wenige einfache Pensionen im Dorf Lukovë; Saranda (ca. 30 km) oder Himara als komfortablere Basis
- ■ Aktivitäten: Schwimmen, Spazierengehen an der langen Bucht, Sonnenuntergang genießen
- ■ Verpflegung: Ein paar kleine Lokale im Dorf – einfache albanische Küche, kein Touristentrubel
⚠️ Kleiner Haken: Die Straße dorthin ist kurvenreich und nicht immer in bestem Zustand. Mit einem guten Mietwagen kein Problem – aber lieber nicht mit dem Kleinbus versuchen.
Unsere Tipps für deinen Albanien-Strand-Urlaub
Albanien ist für Strandliebhaber eines der spannendsten Reiseziele Europas – vor allem, wenn du bereit bist, ein bisschen abseits der bekannten Wege zu schauen. Die fünf Geheimtipps in diesem Artikel sind ein guter Einstieg, um zu erleben, was die albanische Küste zu bieten hat. Einmal dort angekommen, wirst du verstehen, warum das Land zu den schönsten Strandreisezielen auf dem Kontinent gehört – und warum sich die Reise lohnt, solange der Geheimtipp noch einer ist.
Damit alles reibungslos verläuft, hier ein paar Tipps für dich:
- ✓ Früh starten – wirklich: An Gjipe und Lapardha lohnt es sich, vor 9 Uhr am Parkplatz zu stehen. Die Wanderung dauert dann zwar in der Kühle länger, aber dafür hast du den Strand eine Stunde fast für dich allein. Mittags ist auch an den Geheimtipps kein ruhiges Plätzchen mehr garantiert.
- ✓ Immer Bargeld einplanen: Parkplätze, Kajak-Verleihe und die meisten kleinen Strandbars entlang der Riviera akzeptieren keine Karten. Lek-Scheine in kleinen Stückelungen sind Gold wert – der nächste Bankomat ist in den Dörfern oft weit.
- ✓ Mietwagen statt Bus: Öffentliche Verbindungen enden spätestens in Himarë oder Dhermi. Wer Filikuri, Lapardha oder Lukova erreichen will, braucht ein eigenes Fahrzeug. Ein normaler PKW reicht für alle fünf Strände in diesem Artikel – Allrad ist nur für den Gjipe selbst nötig, wenn du bis ganz runter fahren willst.
- ✓ Juni oder September statt August: Im August sind selbst die Geheimtipps nicht mehr ganz geheim. Im Juni ist das Wasser schon angenehm warm (rund 22-23 °C), die Preise sind niedriger und die Strände deutlich leerer. September ist noch besser: Das Wasser hat seinen Höchststand, die Touristen sind weg.
- ✓ Badeschuhe nicht vergessen: Gjipe, Filikuri und Lapardha haben groben Kies und Felsbereiche am Wasserrand. Wer barfuß ins Wasser geht, bereut es oft. Leichte Wasserschuhe passen in jede Tasche und machen den Badespaß deutlich komfortabler.
- ✓ Keine Erwartungen an Infrastruktur: An den echten Geheimtipps gibt es keine Rettungsschwimmer, keine Duschen und oft keinen Handyempfang. Das ist kein Mangel – das ist das Angebot. Wer das weiß und sich darauf vorbereitet, erlebt die albanische Küste von ihrer schönsten Seite.
Eines solltest du dabei nicht unterschätzen: Die Strände in diesem Artikel haben keine großen Hinweisschilder und die Zufahrten tauchen in keinem Reiseführer auf. Wer hier ohne mobile Daten auf kurvenreichen Schotterstraßen unterwegs ist, fährt schnell am Ziel vorbei – oder findet es gar nicht erst. Eine Airalo-eSIM hält dich auch in den abgelegensten Buchten navigiert, ohne dass du dich vorher um eine lokale SIM kümmern musst. Hier findest du die beste eSIM für deinen Strandurlaub in Albanien.
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