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Letzte Aktualisierung am: 29.05.2026 | In 13 Min. gelesen
Was sollte man in Thailand unbedingt essen? | Top 10 Gerichte
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Marcel Alber

Wer nach typisch thailĂ€ndischem Essen sucht, merkt schnell: Die KĂŒche lebt von Balance. SĂŒĂŸ, sauer, salzig, scharf und cremig treffen in vielen Gerichten gleichzeitig aufeinander. Frische KrĂ€uter, Fischsauce, Kokosmilch, Chili und Limettensaft sorgen dafĂŒr, dass selbst einfache Street-Food-Gerichte ĂŒberraschend komplex schmecken.

Gleichzeitig ist Essen in Thailand stark mit dem Alltag verbunden. Viele Menschen essen mehrmals am Tag kleine Gerichte â€“ oft unterwegs oder auf MĂ€rkten. Hinter jeder Straßenecke wartet eine neue SpezialitĂ€t, vom schnellen Nudelgericht bis zum sĂŒĂŸen Dessert aus Klebreis und tropischen FrĂŒchten. Dieser Guide zeigt dir 10 Gerichte, die du in Thailand unbedingt probieren solltest, von weltberĂŒhmten Klassikern bis zu lokalen Lieblingsgerichten. Dazu bekommst du Tipps, wo du sie am besten findest und worauf du achten solltest, damit deine kulinarische Reise durch Thailand genauso unvergesslich wird wie die Landschaften. 

Alles im Überblick:

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Was isst man in Thailand?

Die thailĂ€ndische KĂŒche basiert meist auf Reis oder Nudeln und kombiniert frische Zutaten wie KrĂ€uter, Limette, Chili, Fischsauce, Kokosmilch und aromatische GewĂŒrze. Typisch ist die Balance verschiedener Geschmacksrichtungen. Viele Gerichte verbinden sĂŒĂŸ, sauer, salzig und scharf in einem einzigen Bissen. Diese Kombination sorgt dafĂŒr, dass selbst einfache Speisen ĂŒberraschend komplex und intensiv schmecken.

Frische Zutaten spielen dabei eine große Rolle. KrĂ€uter wie Koriander oder Thai-Basilikum, Zutaten wie Zitronengras, Galgant oder KaffirlimettenblĂ€tter geben vielen Gerichten ihren charakteristischen Duft. Currys sind oft cremig durch Kokosmilch, wĂ€hrend Salate und Suppen mit Limettensaft und Chili eine frische SchĂ€rfe bekommen. Den SchĂ€rfegrad kannst du in vielen Restaurants selbst bestimmen, indem du beim Bestellen angibst, wie scharf du dein Gericht möchtest.

Typische Gerichte sind zum Beispiel gebratene Nudelgerichte aus dem Wok, aromatische Currys, frische Salate mit Chili und Limette oder Suppen mit Garnelen, Huhn oder GemĂŒse. Auch Reisgerichte mit Fleisch, Fisch oder Tofu sind ein fester Bestandteil der thailĂ€ndischen KĂŒche.

Wie isst man in Thailand?

Essen gehört in Thailand fest zum Alltag. Viele Menschen essen mehrmals am Tag kleinere Portionen, hĂ€ufig auf MĂ€rkten oder an Street-Food-StĂ€nden. Dort wird frisch gekocht, meist direkt vor den GĂ€sten. Nudeln werden im Wok geschwenkt, Suppen köcheln in großen Töpfen und gegrillte Spieße brutzeln ĂŒber Holzkohle.

Oft werden mehrere Gerichte gemeinsam bestellt und in die Mitte des Tisches gestellt, sodass alle probieren können. Reis dient dabei hÀufig als Basis, wÀhrend Currys, Salate oder Fleischgerichte als Beilage dazu kommen.

Street Food spielt eine besonders große Rolle in der thailĂ€ndischen Esskultur. An fast jeder Ecke findest du kleine GarkĂŒchen, die frisch zubereitete Gerichte zu gĂŒnstigen Preisen anbieten. Gerade deshalb sind die Kosten fĂŒr Essen in Thailand im internationalen Vergleich sehr niedrig. FĂŒr wenige Euro bekommst du oft ein aromatisches Gericht, das direkt vor deinen Augen gekocht wird.

Top 10 thailÀndische Gerichte, die du essen musst

Auf einer Rundreise durch Thailand wird dich die vielfÀltige Auswahl am Essen beeindrucken. Folgende Gerichte solltest du dir nicht entgehen lassen:

1. Pad Thai

Pad Thai ist eines der bekanntesten thailĂ€ndischen Gerichte weltweit und fĂŒr viele Reisende der perfekte Einstieg in die KĂŒche des Landes. Das Wokgericht besteht aus gebratenen Reisnudeln, die mit Ei, Tofu, Sojasprossen und einer aromatischen Sauce aus Tamarinde, Fischsauce und Palmzucker zubereitet werden. Kurz vor dem Servieren kommen meist Limettenspalten, geröstete ErdnĂŒsse und frische KrĂ€uter dazu. Typisch ist die ausgewogene Kombination aus verschiedenen Geschmacksrichtungen. SĂŒĂŸe durch Palmzucker, SĂ€ure durch Tamarinde und Limette sowie salzige Noten durch Fischsauce treffen hier aufeinander. Diese Balance macht Pad Thai zu einem Gericht, das gleichzeitig intensiv und leicht wirkt.

Je nach Stand oder Restaurant wird Pad Thai traditionell mit Huhn, Garnelen oder Tofu serviert. Viele Street-Food-StĂ€nde bereiten es direkt im Wok vor den GĂ€sten zu, oft in wenigen Minuten. Der Duft von gebratenen Nudeln, Limette und ErdnĂŒssen gehört fĂŒr viele Reisende zu den ersten kulinarischen Erinnerungen an Thailand.

Gut zu wissen:

  • Pad Thai wird traditionell im Wok ĂŒber sehr hoher Hitze gebraten, wodurch die Nudeln leicht rauchige Röstaromen bekommen.
  • Viele StĂ€nde stellen GewĂŒrze wie Chili, Zucker oder Fischsauce auf den Tisch, sodass du dein Gericht selbst abschmecken kannst.
  • Vegetarische Varianten sind weit verbreitet und werden meist mit Tofu statt Fleisch oder Garnelen serviert.
  • Besonders gute Versionen findest du hĂ€ufig auf NachtmĂ€rkten oder an kleinen Street-Food-StĂ€nden, wo das Gericht frisch im Wok zubereitet wird.

2. Mango Sticky Rice

Mango Sticky Rice gehört zu den bekanntesten Desserts in Thailand und ist fĂŒr viele Reisende ein absolutes Highlight nach einem wĂŒrzigen Hauptgericht. Das Gericht besteht aus Klebreis (Sticky Rice), der mit sĂŒĂŸer Kokosmilch vermischt wird, und reifer, frischer Mango, die in Scheiben daneben serviert wird. Oft wird das Ganze mit etwas zusĂ€tzlicher Kokosmilch ĂŒbergossen und mit gerösteten Mungbohnen oder Sesam bestreut. Die Kombination ist ĂŒberraschend harmonisch. Der warme, leicht salzige Klebreis trifft auf die sĂŒĂŸe, saftige Mango und die cremige Kokosmilch. Dadurch entsteht ein Dessert, das gleichzeitig cremig, fruchtig und angenehm sĂŒĂŸ schmeckt, ohne zu schwer zu sein.

Besonders beliebt ist Mango Sticky Rice wĂ€hrend der Mangosaison, wenn die FrĂŒchte besonders aromatisch und saftig sind. Auf NachtmĂ€rkten und Street-Food-StĂ€nden wird das Dessert oft frisch zubereitet und in kleinen Portionen serviert. Gerade an warmen Abenden ist es der perfekte sĂŒĂŸe Abschluss eines Street-Food-Dinners.

Gut zu wissen:

  • Mango Sticky Rice wird traditionell mit gelbem Klebreis serviert, der durch Kokosmilch besonders cremig wird.
  • Die beste Zeit fĂŒr das Dessert ist die Mangosaison zwischen etwa MĂ€rz und Juni, wenn die FrĂŒchte besonders sĂŒĂŸ sind.
  • Viele Street-Food-StĂ€nde bereiten den Klebreis frisch zu und servieren ihn noch leicht warm.
  • Das Dessert ist in der Regel vegetarisch und oft auch vegan, da es nur aus Reis, Mango und Kokosmilch besteht.

3. Tom Yum Goong

Tom Yum Goong ist eine der bekanntesten Suppen Thailands und gilt als Paradebeispiel fĂŒr die intensive Aromatik der thailĂ€ndischen KĂŒche. Die Suppe wird traditionell mit Garnelen, Zitronengras, Galgant, KaffirlimettenblĂ€ttern, Chili und Limettensaft zubereitet. Das Ergebnis ist eine BrĂŒhe, die gleichzeitig scharf, sauer und aromatisch schmeckt.

Der Geschmack von Tom Yum entsteht durch das Zusammenspiel frischer Zutaten. Zitronengras sorgt fĂŒr eine frische Zitrusnote, Galgant fĂŒr eine leichte SchĂ€rfe und Chili fĂŒr die typische WĂŒrze. Garnelen geben der Suppe zusĂ€tzlich ein leicht sĂŒĂŸliches Aroma, wĂ€hrend Limettensaft fĂŒr die charakteristische SĂ€ure sorgt.

Tom Yum wird in vielen Restaurants und Street-Food-KĂŒchen frisch gekocht und oft in einem kleinen Topf serviert, der noch leicht dampft. Schon der Duft aus Limette, KrĂ€utern und Chili macht klar, warum diese Suppe fĂŒr viele als Inbegriff der thailĂ€ndischen KĂŒche gilt.

Gut zu wissen:

  • Tom Yum gibt es in zwei Hauptvarianten: eine klare Version und eine cremigere Variante mit etwas Kokosmilch oder Chili-Paste.
  • Neben Garnelen sind auch Varianten mit Huhn oder GemĂŒse verbreitet.
  • Der SchĂ€rfegrad kann stark variieren, da einige Köche großzĂŒgig mit Chili arbeiten.
  • Besonders authentische Versionen findest du hĂ€ufig in kleinen lokalen Restaurants oder auf MĂ€rkten, wo die BrĂŒhe frisch angesetzt wird.

4. GrĂŒnes Curry

GrĂŒnes Curry gehört zu den beliebtesten Currys in Thailand und ist fĂŒr seine cremige, aromatische und gleichzeitig scharfe Sauce bekannt. Die Basis bildet eine grĂŒne Currypaste aus frischen grĂŒnen Chilis, Knoblauch, Zitronengras, Galgant und KrĂ€utern, die zusammen mit Kokosmilch zu einer intensiven Sauce gekocht wird. Typischerweise wird das Curry mit GemĂŒse, Thai-Basilikum und Fleisch wie Huhn oder Rind serviert. Auch Varianten mit Tofu oder MeeresfrĂŒchten sind verbreitet. Durch die Kokosmilch wirkt das Gericht zunĂ€chst mild und cremig, doch die grĂŒne Currypaste bringt eine deutliche SchĂ€rfe mit sich.

Serviert wird grĂŒnes Curry fast immer mit gedĂ€mpftem Jasminreis, der die wĂŒrzige Sauce ausgleicht. Viele Restaurants kochen das Curry frisch, sodass die Aromen von Basilikum, Chili und Kokosmilch besonders intensiv zur Geltung kommen. Gerade deshalb ist es eines der Gerichte, die man in Thailand fast ĂŒberall auf der Speisekarte findet.

Gut zu wissen:

  • GrĂŒnes Curry gilt als eines der schĂ€rferen thailĂ€ndischen Currys, obwohl es durch Kokosmilch cremig wirkt.
  • Die grĂŒne Farbe stammt von frischen grĂŒnen Chilis und KrĂ€utern in der Currypaste.
  • Neben Huhn sind Varianten mit Rind, Garnelen, Tofu oder GemĂŒse sehr verbreitet.
  • In vielen Restaurants kannst du beim Bestellen angeben, wie scharf dein Curry sein soll.

5. Som Tam (Papayasalat)

Som Tam ist ein frischer und wĂŒrziger Salat aus grĂŒner Papaya, Limettensaft, Chili, Knoblauch, Fischsauce und gerösteten ErdnĂŒssen. Das Gericht vereint die klassischen thailĂ€ndischen Geschmacksrichtungen: sauer, scharf, salzig und sĂŒĂŸ in einem einzigen Bissen. Die grĂŒne Papaya sorgt fĂŒr eine knackige, leicht neutrale Basis, die die intensiven Aromen perfekt aufnimmt.

UrsprĂŒnglich stammt Som Tam aus dem Nordosten Thailands (Isaan), doch mittlerweile findet man den Salat landesweit auf MĂ€rkten, in GarkĂŒchen und Restaurants. Oft wird er mit kleinen Garnelen, getrockneten Shrimps oder fermentierten Bohnen ergĂ€nzt. Besonders erfrischend ist er an heißen Tagen, da er leicht, knackig und gleichzeitig sehr aromatisch ist.

Gut zu wissen:

  • Som Tam gibt es in verschiedenen Varianten, zum Beispiel mit getrockneten Shrimps, kleinen Krabben oder sogar mit Papaya und Mangos kombiniert.
  • Die SchĂ€rfe kann stark variieren – viele StĂ€nde bieten die Möglichkeit, die Chili-Menge selbst zu bestimmen.
  • Traditionell wird der Salat in einem Mörser frisch zubereitet, wodurch die Aromen besonders intensiv werden.
  • Serviert wird er oft mit Klebreis oder gegrilltem Fleisch als Beilage, was die SchĂ€rfe etwas mildert.

6. Massaman Curry

Massaman Curry ist ein milderes thailĂ€ndisches Curry, das EinflĂŒsse aus der muslimischen KĂŒche aufweist und sich durch eine besondere Mischung aus GewĂŒrzen wie Zimt, Nelken und Kardamom auszeichnet. Die Sauce ist cremig durch Kokosmilch und leicht sĂŒĂŸlich, was sie besonders zugĂ€nglich macht â€“ auch fĂŒr diejenigen, die schĂ€rfere Currys meiden.

Typische Zutaten sind Kartoffeln, ErdnĂŒsse, Zwiebeln und Fleisch wie Rind, Huhn oder manchmal Lamm. Durch die Kombination von cremiger Kokosmilch, leicht sĂŒĂŸlicher Note und aromatischen GewĂŒrzen entsteht ein Gericht, das sowohl herzhaft als auch wĂ€rmend wirkt. Massaman Curry wird meist mit Jasminreis serviert, der die Sauce optimal aufnimmt.

Gut zu wissen:

  • Massaman Curry gilt als eines der mildesten Currys in Thailand, daher ideal fĂŒr SchĂ€rfeempfindliche.
  • Typische Zutaten sind Kartoffeln, ErdnĂŒsse und manchmal getrocknete FrĂŒchte wie Rosinen, die der Sauce eine dezente SĂŒĂŸe verleihen.
  • UrsprĂŒnglich stammt das Curry aus dem SĂŒden Thailands und ist stark von muslimischen Aromen und GewĂŒrzen geprĂ€gt.
  • In Restaurants kannst du oft zwischen Varianten mit Huhn, Rind, Lamm oder Tofu wĂ€hlen.

7. Khao Pad

Khao Pad ist ein einfaches, aber Ă€ußerst beliebtes Alltagsgericht in Thailand. Es besteht aus gebratenem Reis, der zusammen mit Ei, Zwiebeln, FrĂŒhlingszwiebeln und frischem GemĂŒse angebraten wird. Oft kommen zusĂ€tzlich Fleisch, Garnelen oder Tofu hinzu, sodass es sowohl in fleischhaltigen als auch vegetarischen Varianten angeboten wird.

Der gebratene Reis wird meist mit Sojasauce, Fischsauce und Limettensaft abgeschmeckt, wodurch er aromatisch, leicht salzig und frisch schmeckt. Khao Pad eignet sich besonders gut fĂŒr den schnellen Hunger zwischendurch und wird hĂ€ufig an Street-Food-StĂ€nden, in kleinen Restaurants oder auf MĂ€rkten serviert.

Gut zu wissen:

  • Khao Pad ist ein klassisches Comfort-Food-Gericht in Thailand und wird fast ĂŒberall angeboten.
  • Die SchĂ€rfe ist in der Regel mild, kann aber auf Wunsch mit Chili oder frischen KrĂ€utern verstĂ€rkt werden.
  • Beliebte ErgĂ€nzungen sind Garnelen, Huhn, Schwein oder Tofu fĂŒr die vegetarische Variante.
  • Oft wird das Gericht mit Limettenspalten und Gurkenscheiben serviert, um die Aromen noch zu verstĂ€rken.

8. Pad Kra Pao

Pad Kra Pao ist ein scharf gebratenes Gericht mit Fleisch oder Tofu, das mit frischem Thai-Basilikum, Knoblauch und Chili zubereitet wird. Typischerweise wird es mit einem Spiegelei auf Reis serviert, sodass das flĂŒssige Eigelb die wĂŒrzige Sauce schön ergĂ€nzt. Die Kombination aus aromatischem Basilikum, scharfer Chili und herzhaftem Fleisch macht Pad Kra Pao zu einem der beliebtesten Gerichte unter Einheimischen.

Dieses Gericht wird hĂ€ufig an Street-Food-StĂ€nden oder in kleinen Restaurants frisch zubereitet und gehört zu den typischen „Alltagsgerichten“, die schnell, intensiv und sĂ€ttigend sind. Der Geschmack ist krĂ€ftig, wĂŒrzig und gleichzeitig aromatisch durch das frische Basilikum.

Gut zu wissen:

  • Pad Kra Pao wird traditionell sehr scharf serviert, aber viele StĂ€nde oder Restaurants passen die SchĂ€rfe auf Wunsch an.
  • Typische Fleischvarianten sind Huhn, Schwein oder Rind, vegetarische Optionen gibt es oft mit Tofu oder Pilzen.
  • Das Gericht wird meist auf weißem Jasminreis serviert, wobei das Spiegelei den scharfen Geschmack etwas ausgleicht.
  • Wer authentisches Pad Kra Pao sucht, findet es am besten auf MĂ€rkten oder an belebten Street-Food-StĂ€nden.

9. Street Food auf NachtmÀrkten

NachtmĂ€rkte sind das HerzstĂŒck der thailĂ€ndischen Esskultur, egal ob in Bangkok, Chiang Mai oder Phuket. Hier findest du eine riesige Auswahl an frisch zubereiteten Gerichten: gegrillte Fleisch- und Fischspieße, wĂŒrzige Suppen, gebratene Nudeln, frische Salate, Smoothies und kleine Snacks wie gebratene Insekten oder sĂŒĂŸe KlebreisbĂ€llchen.

Die AtmosphĂ€re auf NachtmĂ€rkten ist besonders lebendig: Köche braten und rĂŒhren direkt vor den Augen der GĂ€ste, DĂŒfte von Chili, Knoblauch und Kokosmilch liegen in der Luft, und die bunten StĂ€nde laden zum Probieren ein. FĂŒr Reisende ist der Besuch eines Nachtmarktes die beste Möglichkeit, authentisches thailĂ€ndisches Essen zu entdecken und sich durch viele kleine Gerichte zu probieren.

Gut zu wissen:

  • Viele Gerichte werden direkt vor deinen Augen frisch zubereitet, sodass du die QualitĂ€t sofort sehen kannst.
  • NachtmĂ€rkte bieten vegetarische Optionen, zum Beispiel Tofu, GemĂŒsegerichte oder sĂŒĂŸe Snacks mit Kokosmilch.
  • Preise sind oft sehr niedrig, einzelne Portionen kosten meist nur 1-3 Euro.
  • Perfekt, um verschiedene Gerichte zu probieren und kleine Portionen miteinander zu teilen.

10. Kokoseis oder Thai Iced Tea

Zum Abschluss einer kulinarischen Entdeckungstour in Thailand gehören Kokoseis und Thai Iced Tea zu den beliebtesten Erfrischungen. Kokoseis wird oft direkt in einer halben Kokosnuss serviert und ist cremig, leicht sĂŒĂŸ und intensiv nach Kokos. Es ist perfekt, um sich nach einem wĂŒrzigen Gericht abzukĂŒhlen und die tropische Hitze zu ĂŒberstehen.

Thai Iced Tea ist ein GetrĂ€nk auf Basis von stark gebrĂŒhtem Schwarztee, das mit gewĂŒrzter Kondensmilch und Zucker verfeinert wird. Das Ergebnis ist ein sĂŒĂŸes, cremiges und aromatisches GetrĂ€nk mit einer charakteristischen orangefarbenen Farbe. Es wird oft kalt serviert, ideal fĂŒr heiße Tage und als Begleitung zu Street-Food oder Dessert.

Gut zu wissen:

  • Kokoseis ist in vielen StĂ€dten und auf MĂ€rkten frisch zubereitet erhĂ€ltlich; die halbe Kokosnuss dient gleichzeitig als natĂŒrlicher Becher.
  • Thai Iced Tea kann je nach Stand unterschiedlich sĂŒĂŸ und intensiv sein; wer mag, kann nach weniger Zucker oder zusĂ€tzlichem Eis fragen.
  • Beide SpezialitĂ€ten sind perfekte Abschlussgerichte nach einem scharfen oder wĂŒrzigen Essen.
  • Wer unterwegs ist, findet beides oft an Street-Food-StĂ€nden, auf MĂ€rkten oder in kleinen CafĂ©s, besonders in touristischen Regionen.

Tipps & Hinweise zum Essen in Thailand

Wer zum ersten Mal thailĂ€ndisches Essen ausprobiert, merkt schnell, dass die KĂŒche unkompliziert, aber intensiv ist. Damit du typisch thailĂ€ndisches Essen entspannt genießen kannst, helfen ein paar praktische Hinweise zu SchĂ€rfe, Hygiene, Preisen und Essgewohnheiten.

  • SchĂ€rfe: ThailĂ€ndisches Essen kann deutlich schĂ€rfer sein als in Deutschland. Wenn du empfindlich bist, solltest du ausdrĂŒcklich „not spicy“ oder „little spicy“ bestellen. Besonders Gerichte wie Pad Kra Pao, grĂŒnes Curry oder Som Tam werden traditionell sehr scharf zubereitet. In vielen Restaurants und an Street-Food-StĂ€nden kannst du die Chili-Menge oft individuell anpassen.
  • Hygiene: Street Food gehört zu den Highlights beim Essen in Thailand. Achte auf gut besuchte StĂ€nde, dort sind Zutaten in der Regel frisch und werden schnell verarbeitet. Offene Speisen, die lange in der Hitze stehen, solltest du eher meiden. Viele MĂ€rkte und StĂ€nde haben eine hohe Drehrate, was die Frische der Lebensmittel garantiert.
  • Preise: Die Kosten fĂŒr Essen in Thailand sind besonders auf MĂ€rkten und an GarkĂŒchen sehr niedrig. FĂŒr wenige Euro bekommst du ein vollstĂ€ndiges Gericht. In touristischen Restaurants, gehobenen Lokalen oder Rooftop-Bars liegen die Preise hingegen nĂ€her am deutschen Niveau, können aber durch das Ambiente und die Zutaten gerechtfertigt sein.
  • Leitungswasser: Leitungswasser solltest du nicht trinken. Greife immer zu abgefĂŒlltem Wasser und sei vorsichtig bei EiswĂŒrfeln an sehr einfachen StĂ€nden. In Restaurants, Hotels und CafĂ©s ist Eis in der Regel unproblematisch. Praktisch ist es, immer eine wiederauffĂŒllbare Wasserflasche dabei zu haben.
  • Vegetarisch bestellen: Viele thailĂ€ndische Gerichte lassen sich vegetarisch oder vegan zubereiten, allerdings wird hĂ€ufig Fischsauce verwendet. Wenn du komplett vegetarisch essen möchtest, solltest du ausdrĂŒcklich nach „no fish sauce“ fragen. Auch Tofu, GemĂŒse oder Pilze sind oft problemlos als Ersatz erhĂ€ltlich.
  • PortionsgrĂ¶ĂŸe: Portionen sind oft etwas kleiner als in Deutschland, dafĂŒr isst man in Thailand hĂ€ufiger ĂŒber den Tag verteilt. Es ist ĂŒblich, mehrere Gerichte zu teilen und gemeinsam zu probieren. So kannst du dich durch verschiedene Speisen kosten und die Vielfalt der thailĂ€ndischen KĂŒche erleben.
  • Praktischer Tipp fĂŒr Reisende: Wer unterwegs flexibel bleiben möchte, kann mit einer eSIM fĂŒr Thailand wie Airalo jederzeit online auf Karten, Restaurantbewertungen und Street-Food-Tipps zugreifen. So findest du den nĂ€chsten Markt, authentische Lokale oder das nĂ€chste kleine CafĂ©, ohne dich verlaufen zu mĂŒssen.
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FAQs: Essen in Thailand

Was kostet thailÀndisches Essen?

Ein einfaches Street-Food-Gericht kostet oft nur 2-4 Euro, zum Beispiel Pad Thai, Khao Pad oder Som Tam. In touristischen Restaurants, gehobenen Lokalen oder Rooftop-Bars steigen die Preise, bleiben aber meist moderat, etwa 8-15 Euro pro Hauptgericht. Auf MĂ€rkten kannst du mehrere kleine Gerichte teilen und so fĂŒr wenig Geld eine Vielzahl an Speisen probieren.

Was sollte man in Thailand nicht essen?

In Thailand sollte man rohe oder nicht vollstĂ€ndig durchgegarte Speisen an wenig frequentierten StĂ€nden meiden. Leitungswasser und EiswĂŒrfel aus unsicheren Quellen solltest du ebenfalls vermeiden. Beim Obst empfiehlt es sich, Varianten zu wĂ€hlen, die man selbst schĂ€len kann, wie Mangos, Bananen oder Ananas. Generell gilt: gut besuchte StĂ€nde auf MĂ€rkten sind meist sicherer, da Zutaten frisch verarbeitet werden.

Ist thailÀndisches Essen sehr scharf?

Ja, viele thailĂ€ndische Gerichte sind traditionell scharf gewĂŒrzt, darunter Pad Kra Pao, grĂŒnes Curry oder Som Tam. Der SchĂ€rfegrad lĂ€sst sich jedoch oft anpassen. Wer empfindlich auf Chili reagiert, sollte beim Bestellen ausdrĂŒcklich „not spicy“ oder „little spicy“ sagen. Viele Restaurants und Street-Food-StĂ€nde haben GewĂŒrze auf dem Tisch, sodass du das Gericht nach Belieben nachwĂŒrzen kannst.

Was ist schĂ€rfer: Rotes oder grĂŒnes Curry?

GrĂŒnes Curry gilt in Thailand in der Regel als schĂ€rfer als rotes Curry, da fĂŒr die grĂŒne Variante frische grĂŒne Chilis verwendet werden, die mehr SchĂ€rfe enthalten. Rotes Curry wird aus getrockneten roten Chilis hergestellt und ist oft milder, kann aber je nach Region oder Koch variieren. Wer es sicher mild möchte, sollte beim Bestellen den gewĂŒnschten SchĂ€rfegrad angeben.

Ist Thailand fĂŒr Vegetarier geeignet?

Ja, viele thailĂ€ndische Gerichte lassen sich vegetarisch oder vegan zubereiten. Vorsicht ist jedoch bei Fischsauce, die in Currys, Suppen oder Salaten hĂ€ufig verwendet wird. In grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten wie Bangkok, Chiang Mai oder Phuket gibt es zudem eine große Auswahl an rein vegetarischen oder veganen Restaurants. Street-Food-StĂ€nde bieten oft auch Tofu oder GemĂŒsegerichte als Alternative an.

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Marcel Alber

Marcel ist veröffentlichter Autor und begeisterter Abenteurer, der das Reisen liebt. Mit Wurzeln in Deutschland und Indonesien wurde er von verschiedenen Kulturen geprĂ€gt. Er wuchs in Europa auf, lebte jedoch viele Jahre in SĂŒdostasien und Nordamerika. Dank seiner langjĂ€hrigen Erfahrung in der Reisebranche als Content Specialist fĂŒr TravelTech-Unternehmen und Marketingagenturen verleiht er seinen Texten stets eine persönliche Note, die auf eigenen Erfahrungen beruht.

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Eine Gruppe von Menschen, die zusammenstehen, verschiedene KleidungsstĂŒcke und Schuhe tragen und von denen einige eine spielerische oder tanzende Pose einnehmen. Die Szene hat einen zeichentrickartigen Charakter.

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